H.I.P. in Berlin, Tacheles im Herbst 1990
v. l. n. r.: Torsten Ratheischak aka Totenhöfer (fender rhodes, keyboards) / Benno Verch (drums) / Rex Joswig (vocals) / Alex Istschenko (guitar, backvocals) / nicht im Bild, weil zu spät: Torsten Müller-Fornah aka Hans Narva (bass)
photo by Gerald Hänel / GARP


DOWNLOAD
HIP1990lowres.jpg (1200 × 824 px, 676 kB)
HIP1990.jpg (3282 × 2254 px, 3.090 kB)





H.I.P. im Mai 2014 in Berlin
v. l. n. r.: Thor Sten Beckmann (guitar, production) / Rex Joswig (vocals) / Mr. Pegman (guitar, backvocals)
photo by Antti J. Savolainen / Peking Records


DOWNLOAD
HIP2014lowres.jpg (1240 × 827 px, 835 kB)
HIP2014.jpg (3366 × 2244 px, 2.882 kB)


Herbst in Peking Story

H.I.P. begann 1987 als sogenannte Indie-Rockband im damaligen Ost-Berliner Underground. Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks und der Restauration des Spätkapitalismus fand sich die Band im real existierenden Entertainmentbusiness wieder & nicht wirklich gut zurecht. Gegen alle Widrigkeiten und in wechselnden Besetzungen gelang es der Band im Verlauf der 1990iger Jahre 4 Alben und 5 EPs auf diversen Labels zu veröffentlichen.

Dann schien alles gesagt & gesungen & es wird ruhig um die Band. Abtauchen. Schleichfahrt. 2010 furiose Rückkehr mit dem Dubreggaesong GERMAN FOOL, der auf dem Sampler KING SIZE DUB Vol. 13 vom Hamburger Label ECHO BEACH veröffentlicht wurde.

Im Herbst 2010 begannen die Aufnahmen zum Album LIGHTHOUSE MADNESS, das unter dem Bandnamen THE HIDDEN SEA im November 2011 auf dem Label MOLOKO+ erschien. Das Band-eigene Label PEKING RECORDS veröffentlichte seit 2011 in limitierter CD-Auflage und als Download: GERMAN FOOL (EP), SHAME (EP), EX ORIENTE LUX (1987-2012). Im Herbst 2012 & 2013 geht die Band mit erneuerter Besetzung wieder auf Tour. Thema ist das Best of HIP-Album EX ORIENTE LUX, eine Retrospektive von den Anfängen im anarcho-rockistischen Underground zu den elektropsychedelischen Eruptionen des Hier & Heute. Mit der EP THE TYGER & THE FLY (Moloko+/Peking Records) veröffentlichen HIP im April 2014 ihr Comeback zu Texten des englischen Dichters & Kupferstechers William Blake in drei Formaten (10“ Vinyl, CD, Download) mit vier Songs und einem TARWATER-Remix des Titelstücks. Im April 2016 erscheint das aktuelle HIP-Album SPLITTER DER SCHÖFUNG und die Band tourt im Frühjahr & Herbst in Deutschland. Wave-Gothik-Treffen in Leipzig 2017. Im September 2017 wird ein Interimsalbum unter dem Titel MARITIME NOIR veröffentlicht. Darauf findet sich die Vertonung des Poems Es gibt keine Freiheit von Bert Papenfuß. Im Herbst 2017 begleiten HIP als Live-Band die sozialrevolutionäre Rock-Estrade OKTOBERRUMBALOTTE. 2018 Theatermusik in Kristiansand, Norwegen. Zusammen mit TARWATER, BOB RUTMAN & ZAM JOHNSON & !THE SAME vertonen HIP das anarchistische Poem MUSPILLI RÖKRÖKR von BERT PAPENFUß in großem Stil auf Doppelvinyl! Soundtrack für LIEVALLEN, ein Film von Peter Wawerzinek. H.I.P. begleiten als Show-Band im Herbst 2019 die Revue ALL ALONG THE WATCHTOWER mit Auftritten in Berlin & Barcelona. Aufnahmen für neues HIP-Album KISMET RADIO. Release date: 15.01.2020.
+++ PANDEMIE! +++

Tom Franke (armadafilm) realisiert ein Showcase als Live-Video in den Katakomben Berlins für das DARKSTREAM-Festival im April 2020. PANIK EP wird produziert & erscheint im Januar 2021. Mit dem Stück GENAU JETZT beteiligen sich H.I.P. am Lockdown-Sampler GHOST CITY Berlin, der im März 2021 auf Kitchen.FM erscheint. Die Band arbeitet im Studio am neuen Album SCHWARZE MILCH, das 2021 zur Veröffentlichung vorgesehen ist.
THE FUTURE IS UNWRITTEN: +++

STAY TUNED - STAY HIP!

© das Graufeld (Peking Records) im Januar 2021

  »Feiern wir diesen Tag«
Wie Rex Joswig gegen Ohnmacht ansang und den Herbst ’89 erlebte
Neues Deutschland, 2.7.2019

Interview mit Rex Joswig
tip Berlin, April 2014


Personal:

Man Shadow
(russian synthesizers & producer)

King Snow
(space guitar & backing vocals)

Rex Joswig
(voice & noise)

Robert “Rosi” Grund
(live sound & producer)





Eine ältere Version der Herbst in Peking Story ist veröffentlicht in
floppy myriapoda, Heft 24/25,
Berlin, September 2014, S. 657.